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Fragen von Patientinnen

bei THC können folgende Nebenwirkungen auftreten:

Psychomotorik und Kognition
• Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnis
• Störung von Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit, Koordination

Körperlich
• Herzfrequenzanstieg, Blutdruckabfall
• Müdigkeit
• Schwindel, Mundtrockenheit, gerötete Augen

Psyche
• Starke Unruhe
• Panikattacke
• Bewusstseinsveränderung
• Psychotische Zustände

Es kann zu Wechselwirkungen bei folgenden Substanzen kommen:

  • Medikamente, die über das Cytochrom-P450-Enzymsystem verstoffwechselt werden
  • Sedierende, Muskel relaxierende Medikamente
  • Alkohol
  • Pflanzliche Medikamente

Wie schnell das Medikament wirkt, hängt stark vom Produkt selbst und dem Patienten ab. Bei der inhalativen Einnahme (bei Cannabisblüten) dauert der Wirkeintritt ca 5 Minuten. Bei der oralen Einnahme (z.B. Extrakte, Dronabinol Tropfen) dauert Dieser ca 30 – 90 Minuten.

Die Wirkung des Medikaments ist individuell und muss mit einem Arzt abgestimmt werden.

Terpene sind aromatische Verbindungen in der Cannabispflanze, die den Duft bzw das Aroma bestimmen und durch den „Entourage-Effekt“ auch die Wirkung positiv beeinflussen können. Verschiedene Terpene wie Myrcen, Limonen und Pinen können entspannende, stimmungsaufhellende oder entzündungshemmende Effekte haben, wodurch sie die therapeutische Wirkung von Cannabis ergänzen.

Cannabisprodukte sollten in folgenden Fällen nicht eingenommen werden:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schizophrenie und Psychotischen Erkrankungen
  • Überempfindlichkeit gegenüber Cannabis
  • Kinder und Jugendliche
  • Suchtgefahr und Suchterkrankungen
  • schwere Herzkreislauferkrankungen

In Deutschland liegt die Höchstgrenze für THC (Tetrahydrocannabinol) im Blut beim Autofahren bei 3,5 Nanogramm pro Milliliter Blutserum und ohne auffällige Fahrweise. Diese Grenze wird oft als Richtwert verwendet, um festzustellen, ob eine Person unter dem Einfluss von Cannabis steht.

Für den Urin gibt es keine spezifisch festgelegte Grenze, die rechtlich bindend ist, da die Konzentration von THC im Urin nicht direkt mit der Beeinträchtigung zum Zeitpunkt des Fahrens korreliert. Stattdessen wird in der Regel der THC-Gehalt im Blut zur Beurteilung herangezogen.

Die Dosierung des Medikaments ist individuell und muss mit einem Arzt abgestimmt werden.

Cannabisprodukte können wie folgt verabreicht werden:

  • als Blüte
  • als Tee
  • als Extrakt in öl- oder alkoholischer Lösung
  • als Fertigarzneimittel z.B. Zäpfchen, Salbe

Die Einnahme des Medikaments ist individuell und muss mit einem Arzt abgestimmt werden.

Cannabisprodukte sollten während dieser Zeit nicht eingenommen werden.

Es wird empfohlen Medizinalcannabis nur zu verdampfen und inhalieren und nicht zu rauchen. Beim Rauchen können giftige Verbrennungsprodukte entstehen, die die Behandlung beeinträchtigen können. Andere Darreichungsformen (in der Regel oral) sollten mit dem Arzt besprochen werden.

Medizinalcannabis wird nur nach Antragstellung von den Krankenkassen übernommen und stellt eine sog. „Einzelfallentscheidung“ dar (auch als „Genehmigungsvorbehalt“ bezeichnet). Sowohl private wie gesetzliche Kassen stellen i.d.R. ein Antragsformular zur Verfügung, welches durch den behandelnden Arzt ausgefüllt werden muss.

Erwachsene sind berechtigt, täglich bis zu 25 Gramm und monatlich nicht mehr als 50 Gramm zu besitzen, während Personen im Alter von 18 bis 21 Jahren monatlich höchstens 30 Gramm mit einem begrenzten THC-Gehalt besitzen dürfen.

Fragen von Ärzt:innen

Wie schnell das Medikament wirkt, hängt stark vom Produkt selbst und dem Patienten ab.

Bei THC können folgende Nebenwirkungen auftreten:

Psychomotorik und Kognition

  • Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnis
  • Störung von Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit, Koordination

Körperlich

  • Herzfrequenzanstieg, Blutdruckabfall
  • Müdigkeit
  • Schwindel, Mundtrockenheit, gerötete Augen

Psyche

  • Starke Unruhe
  • Panikattacke
  • Bewusstseinsveränderung
  • Psychotische Zustände

Es kann zu Wechselwirkungen bei folgenden Substanzen kommen:

  • Medikamente, die über das Cytochrom-P450-Enzymsystem verstoffwechselt werden
  • Sedierende, muskelrelaxierende Medikamente
  • Alkohol
  • Pflanzliche Medikamente

Grundsätzlich führt Cannabiskonsum nicht zwangsläufig in eine Abhängigkeit. Tendenziell scheint das Suchtpotenzial von Cannabis im Vergleich mit anderen Rauschmitteln geringer zu sein. Trotzdem besteht die Möglichkeit, dass Patienten abhängig werden können – auch von verordnetem medizinischem Cannabis. Dieser Gefahr sollten sich Patient und Arzt bewusst sein. Letztlich muss immer im Einzelfall abgewogen werden, ob eine Cannabis-Gabe weiterhin sinnvoll ist, falls eine Abhängigkeit besteht oder zu entstehen droht.

Die Entscheidung für eine Therapie mit Medizinalcannabis liegt allein beim Arzt. Die Verschreibung von cannabinoidbasierten Medikamenten erfolgt auf:

  • Kassenrezept
  • Privatrezept

Für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse muss ein spezieller Antrag gestellt werden. Der behandelnde Arzt muss einen sogenannten „Arztfragebogen“ ausfüllen.

Die Hauptanwendungen umfassen die Behandlung von chronischen Schmerzen, besonders bei Zuständen wie Neuropathie oder Krebserkrankungen. Sie werden auch zur Linderung von Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie-Patienten sowie zur Appetitsteigerung bei HIV/AIDS eingesetzt. Zudem gibt es Evidenz für die Anwendung bei bestimmten Formen von Epilepsie und bei der Behandlung der Spastik bei Multipler Sklerose.

Es ist wichtig, dass der Einsatz von Cannabisprodukten unter medizinischer Aufsicht erfolgt, um die Wirksamkeit zu maximieren und potenzielle Risiken zu minimieren.

Medizinalcannabis wird nur nach Antragstellung von den Krankenkassen übernommen und stellt eine sog. „Einzelfallentscheidung“ dar (auch als „Genehmigungsvorbehalt“ bezeichnet). Sowohl private wie gesetzliche Kassen stellen in der Regel ein Antragsformular zur Verfügung, welches durch den behandelnden Arzt ausgefüllt werden muss.

Seit dem 1. April 2024 fallen Cannabisprodukte (Blüten und Extrakte) nicht mehr unter das BTMG. Dennoch benötigt man ein Rezept für den Erwerb von Cannabis.

Mögliche Kontraindikationen gibt es bei:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schizophrenie und Psychotischen Erkrankungen
  • Überempfindlichkeit gegenüber Cannabis
  • Kinder und Jugendliche
  • Suchtgefahr und Suchterkrankungen
  • schwere Herzkreislauferkrankungen

Die Dosierung des Medikaments ist individuell auf den Patienten abzustimmen.

Die Einnahme des Medikaments ist individuell und muss mit einem Arzt abgestimmt werden.

Man unterscheidet hauptsächlich zwischen Blüten und Extrakten. Blüten können geraucht, verdampft und inhaliert oder als Tee getrunken werden. Extrakte werden als ölhaltige oder alkoholartige Lösung eingenommen werden. Die individuelle Verabreichung, Dosis und Produkt muss immer mit dem Patienten und Arzt abgestimmt werden.

Dies richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten.

Charakteristisch für Blüten sind folgende Eigenschaften:

  • Starke, aber eher kurz anhaltende Wirkung
  • Akut auftretende Schmerzen/Symptome
  • B. Migräne
  • B. Schmerzspitzen
  • Vielseitige Einsatzgebiete
  • große Sortenauswahl (Genetik, Terpenzusammensetzung)
  • Unterschiedliche/hohe Wirkstoffkonzentrationen
  • Verschiedene Wirkstoffkombinationen

Charakteristisch für Extrakte sind folgende Eigenschaften:

  • Langsame, aber langanhaltende Wirkung
  • Dauerhaft bestehende Schmerzen/Symptome
  • Schlafstörungen durch nächtliche Beschwerden
  • Besondere Patientengruppen
  • Geriatrische Patienten
  • Palliativ-Patienten
  • Patienten mit motorische Einschränkungen
  • Berufstätige Patienten
  • (diskrete Einnahme/langanhaltende & konstante Wirkung)

Cannabisprodukte sollten nicht während dieser Zeit eingenommen werden.

Medizinalcannabis kann Patienten mit folgenden Diagnosen besonders helfen:

  • Chronische und neuropatische Schmerzen (z.B. Fibromyalgie)
  • Spastik bei Multipler Sklerose
  • Übelkeit / Erbrechen bei Chemotherapie
  • Appetitlosigkeit und Kachexie bei Krebs-oder HIV / Aids- Patienten

Die Haltbarkeit und Lagerung ist je nach Produkt, Extrakt, Blüte und Charge unterschiedlich und ist auf der jeweiligen Verpackung notiert. Generell sollten die Produkte trocken, dunkel und bei Raumtemperatur gelagert werden.

Zu jedem unserer Produkte gibt es ein Freigabezertifikat. Dieses finden Sie in unserem Downloadbereich.

Fragen von Apotheker:innen

Über folgende Kanäle kann bestellt werden:

E-Mail: orders@psmo.de

Telefon: +49 (0)2159 91 44 729

Fax: +49 (0)2159 91 44 45

Wenn die Bestellung bis 12:00 Uhr bei uns eingegangen ist, kann am Folgetag geliefert werden. Geht die Bestellung nach 12:00 Uhr ein, kann die Lieferung 2 Tage dauern.

Der Patient muss ein Rezept in ausgedruckter oder digitaler Form (E-Rezept) vorliegen haben, um Medizinalcannabis ausgehändigt zu bekommen.

Für medizinisches Cannabis auf Rezept gilt die Verschreibungsmenge, die der Arzt auf dem Rezept verordnet; die Verordnungshöchstmenge entspricht 100g / Monat. In begründeten Ausnahmefällen muss das Rezept durch den Arzt mit „A“ gekennzeichnet werden.

Cannabispflanzen lassen sich genetisch in drei Hauptkategorien einteilen:

  • Indica
  • Sativa
  • Hybrid

Indica-Sorten haben häufig eine ehr entspannende, beruhigende Wirkung, was sie beliebt für den Abendgebrauch macht. Sativa-Sorten wirken dagegen ehr belebend, aktivierend und können die Kreativität fördern, weshalb sie häufig tagsüber verwendet werden. Hybride sind Kreuzungen von Indica- und Sativa-Stämmen, die Eigenschaften von beiden aufweisen können und daher eine ehr ausgeglichene Wirkung aufzeigen. Dadurch ist diese Sorte sowohl für tagsüber wie abends geeignet. Diese Einteilung hilft Konsumenten, die erwarteten Effekte einer bestimmten Sorte besser zu verstehen.

Terpene sind aromatische Verbindungen in der Cannabispflanze, die den Duft bzw das Aroma bestimmen und durch den „Entourage-Effekt“ auch die Wirkung positiv beeinflussen können. Verschiedene Terpene wie Myrcen, Limonen und Pinen können entspannende, stimmungsaufhellende oder entzündungshemmende Effekte haben, wodurch sie die therapeutische Wirkung von Cannabis ergänzen.

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